Wie groß, wohin und überhaupt?

Momentan haben wir tatsächlich (man glaubt es kaum) etwas Leerlauf in der Hausplanung. Wir warten aktuell nämlich auf den Termin mit LUXHAUS zur Angebotsbesprechung, der am Freitag geplant ist.

Zwischenzeitlich sind wir heute mal aufs Grundstück gefahren und haben grob abgesteckt, wie groß unser Haus vermutlich wird und wo wir es hinstellen wollen. Dazu haben wir uns 4 Holzpflöcke gekauft und mit unserem neuen Laser-Entfernungsmesser (Affiliate-Link) grob ausgemessen. Das Ergebnis sieht man hier:

Bisher haben wir ja immer gelesen, dass die Bodenplatte oder so immer arg klein wirken. Auf mich hat unsere Absteckung aber eher riesig gewirkt. Vielleicht sollten wir die Hausgröße nochmal überdenken?

Alle wollen an unser Geld

Hätten man sich denken können wenn man das Projekt Hausbau angeht 🙂 Gefühlt kommt momentan jeden Tag eine neue Rechnung ins Haus geflattert, dabei haben wir noch nicht einmal angefangen zu bauen. Bisher kamen für den Grundstückskauf:

  • Die erste Notarrechnung für die Vormerkung im Grundbuch
  • Die Rechnung vom Grundbuchamt für die Vormerkung
  • Die Rechnung vom Makler für die Vermittlung
  • Eine Rechnung von der Stadt Fürth, dafür dass sie bescheinigt hat, dass sie von ihrem Vorkaufsrecht keinen Gebrauch machen möchte
  • Und zwei Rechnungen vom Finanzamt (für jeden von uns eine) über die Grunderwerbssteuer

Die Grunderwerbssteuer muss gezahlt werden bevor der Prozess der finalen Grundbucheintragung weiter gehen kann. Wir rechnen dann nochmal mit einer Rechnung vom Grundbuchamt und auch nochmal mit einer vom Notar.

Mal wieder beim Notar

Am Dienstag waren wir beim Notar, um uns für Testamente und Scheidungsfall beraten zu lassen. Macht bei weitem nicht so viel Spaß wie Hausplanung, gehört aber halt irgendwie auch dazu, wenn man so ein großes Projekt angeht.

Jetzt bau ich ein Haus und hab ein Testament, sollte ich jetzt nicht langsam mal anfangen mich erwachsen zu fühlen?

Termin mit LUXHAUS

Am Montag hatten wir dann auch das erste Mal Kontakt mit einem Architekten. Der Service bei LUXHAUS ist weitergehend großartig, wie beim letzten Mal. Noch bevor irgendwas entschieden ist, geht man mit einem Architekten in die erste Grundrissplanung. Und selbstverständlich war der Termin wieder bei uns zu Hause. Unser Architekt Herr A. hatte einen Beamer dabei, mit dem er die ganze Planung an die Wand geworfen hat. So konnten alle Beteiligten die Live-Planung am PC verfolgen. Das war besonders toll, weil ich dann mit den Kindern am Boden sitzen konnte und trotzdem alles mitbekommen hab.

Im Großen und Ganzen haben wir unseren letzten Grundriss übernommen und an einigen Stellen optimiert. Außerdem haben wir nochmal detaillierter über Fenster gesprochen, über die ich mir bisher wenig Gedanken gemacht hatte. Der ganze Termin verlief sehr angenehm. Herr A. hat viele gute Anregungen gemacht, hat aber nie versucht uns irgendwas einzureden und ist toll auf unsere Vorstellungen eingegangen.

Unser Verkäufer Herr S. war auch wieder dabei. Dadurch konnten wir noch ein paar offene Fragen besprechen. Die Sachen, die er uns nicht beantworten konnten, hat im Nachgang noch recherchiert (sogar die Sachen, die wir nur kurz zwischen Tür und Angel beim Rausgehen nochmal angeschnitten hatten) und mit einer länglichen Email beantwortet. Er hat uns sogar zu sich eingeladen, um seine PV-Anlage mal in Betrieb anzusehen (er wohnt selber in einem LUXHAUS).

Alles in Allem kann man sagen, dass wir nach jeden Termin begeisterter vom LUX sind. Wir bekommen jetzt in ca. Wochen ein ausführlicheres Angebot, bisher hatten wir ja nur eine ganz grobe Kostenschätzung. Wir hoffen inständig, dass LUX da mit der Konkurrenz mithalten kann, weil wir aus dem Bauch raus momentan schon gerne ein LUXHAUS bauen würden.

Bau- und Immobilienmesse Weiden

Letztes Wochenende waren wir auch noch auf der Bau- und Immobilienmesse in Weiden. Der erste Termin auf den sich jeder von uns voll konzentrieren konnten, weil beide Kids bei der Oma ausgelagert waren. Wir haben uns Vorträge über Einbruchschutz, Heizung, Finanzierung und Förderung angehört und mit einigen Standbetreibern gesprochen. Es war wirklich sehr interessant und wir haben viel mitgenommen (zusätzlich zu gefühlt 10kg Papier):

  • Alle Fenster sollen mindestens den Sicherheitsstandard RC2N haben. RC2 muss nicht unbedingt sein, weil der Unterschied da nur im Glas besteht und ohnehin nur ein sehr geringer Prozentsatz an Einbrechern tatsächlich das Glas angreifen (zu laut und Verletzungsrisiko zu hoch).
  • Tür- und Fensterkontakte sind doch wieder auf dem Tisch, wenn es finanziell irgendwie ausgeht.
  • Alutüren sind toll und gar nicht so teuer. Da müssen wir mal sehen, ob wir upgraden können oder alternativ die Türe aus dem Angebot rausnehmen und getrennt liefern und einbauen lassen wollen. In dem Zusammenhang haben wir uns auch mal ein Motorschloss live zeigen lassen. Da verriegelt die Türe automatisch, wenn man sie zuzieht und man könnte sie dann auch von unterwegs aus öffnen.
  • Am Dachziegelstand war das Ergebnis, dass es uns völlig egal ist, ob unsere Dachziegel mal aus Ton oder Beton sein werden.