Kochen und Küchen

Da wir ab und zu auch was essen müssen braucht unser zukünftiges Haus natürlich auch eine Küche. Diese gibt es leider nicht kostenlos und damit wir sie richtig im Budget einplanen können sind wir am Dienstag kurzerhand in den Neubert in Hirschaid gefahren. Dort wollten wir uns mal unsere Traumküche durchrechnen lassen. Warum gerade Hirschaid? Ganz einfach, Frau dachte es wäre der Neubert der mit Hanse Haus zusammen arbeitet und die extra günstige Aktionsküche liefert. Stellt sich raus es gibt mehrere Neuberts, richtig wäre der in Würzburg gewesen. Obwohl wir damit erstmal keine potentiellen Kunden waren, wurde uns dennoch auf die Schnelle eine Küche nach unseren Wünschen geplant. Vielen Dank nochmal an den Top Service an dieser Stelle.

In unserer aktuellen Wohnung haben wir uns vor 4 Jahren eine Nobilia Küche gekauft. Weil wir sehr zufrieden damit sind, hätten wir sie ja am liebsten mitgenommen, aber wie wir bereits festgestellt haben ist das nicht möglich. Kurzum, unsere Fronten sind nicht mehr verfügbar und eine Erweiterung ist damit nicht einfach möglich.

Dinge die wir an unserer Küche mögen

  • ein Backofen auf Arbeitsplattenhöhe
  • Versenkbare Tür am Backofen
  • Vollauszüge am Backofen
  • Besteckschublade im Geschirrspüler
  • Silgranitspüle
  • Ein großes (= 80 cm) Induktionskochfeld
  • Die weißen Fronten in Kombination mit der anthrazitfarbenen Arbeitsplatte und Rückwänden
  • Der Apothekerschrank
  • Der Abstand der gegenüberliegenden Arbeitsplatten (ca 120 cm)

Was wir in der neuen viel größeren Küche noch besser machen wollen

  • mehr Arbeitsfläche
  • eine bessere Dunstabzugshaube
  • mehrere kleine Schubladen
  • flächenbündiger Einbau von Spüle und Kochfeld

Alles in allem war es sehr sinnvoll sich mal vorab ein bisschen beraten zu lassen um sich neue Ideen zu holen. Eine dieser Anregungen waren kleine Apothekerschränke, in denen man auf angenehmer Greifhöhe Ölflaschen zum Kochen aufbewahren kann. Ebenso wissen wir jetzt, dass unsere Wunschküche erfreulicherweise ins Budget passt.

Zum Schluss noch zwei ganz wichtige Tipps

Tag der offenen Türe bei Kampa

Wir haben den Feiertag gestern genutzt, um uns die Ausstattung bei Kampa genauer anzusehen. Passenderweise hatten sie nämlich Tag der offenen Tür und wir konnten das Bemusterungszentrum genau unter die Lupe nehmen.

Los ging das ganze mit leckerem Kaffee und Brotzeit. Weiter gings dann mit einem (Werbe)Vortrag zum energieeffizienten Bauen etc. Im Anschluss haben wir uns im Alleingang die Ausstellung angesehen. Unser Berater war zwar auch vor Ort und wäre jederzeit ansprechbar gewesen, aber wir wollten uns die Sachen lieber in Ruhe alleine ansehen und durchsprechen.

Unser Ergebnis ist wieder, dass wir wohl im Großen und Ganzen mit dem Standard klar kommen werden und nur an ein paar Stellen abweichen werden. Ein großer Punkt bei Kampa wäre wohl die Treppe mit Setzstufen, die wir bei Hanse jetzt nicht extra zahlen müssten, weils da die Aktionstreppe ist. Dafür wäre bei Kampa ja auch schon eine Nobilia-Küche dabei.

Es bleiben also weiter spannend, wobei wir (oder zumindest die Bauherrin) schon sehr überzeugt von Kampa ist. Nachdem gerade unsere Nebenkostenabrechnung ins Haus kam, ist KfW 40+ bauen und möglichst keine Strom- und Heizkosten mehr zu haben schon ein absoluter Traum.

Es gibt eine neue Küche

Wir sind heute spontan nach Fürth zu Möbel Höffner gefahren, um uns mal ein wenig umzusehen und eine Fragen zur Küchenplanung bzw zur Erweiterung unserer aktuellen Küche zu klären. Das hatte sich dann ziemlich schnell erledigt, weil es die Front nicht mehr gibt. Also entweder die Küche in der jetzigen Größe mitnehmen oder eine neue kaufen und da wir schon gerne etwas mehr Platz hätten,  steht die Zeichen ziemlich eindeutig auf neue Küche.

Wir haben uns dann noch ein bisschen Schränke, Betten und Badmöbel angesehen. Das hat aber alles noch Zeit. Das Bett wollen wir aber eventuell selbst bauen. Einen Waschtisch von Voglauer haben wir gesehen, der ist gut gefallen hat, weil sich der Acrylstein, aus dem das Waschbecken ist, einfach toll angefühlt hat. Hat aber auch seinen Preis…

Zum Abschluss durften wir dann bei Höffner noch eine Runde auf dem Segway drehen 🙂