Noch einen Monat bis zur Küche

Der Countdown läuft. Mit einer Küche und einem Bad ist das Haus ja quasi fertig. Die Sache mit dem Bad soll ab morgen angegangen werden, fehlt also nur noch die Küche.

Diese hatten wir ja bereits im Anfang März (kurz vor Corona) fertig geplant. Direkt am Montag nachdem der Estrich begehbar war, kam dann jemand vom Küchenstudio vorbei, um das Aufmaß zu nehmen. Hat alles gepasst. Der Küche steht also nichts mehr im Weg.

Ein paar Tage später kam auch tatsächlich schon der Anruf für den Liefertermin. Am 23. und 24. September soll es also soweit sein. Das war in der Woche nach der geplanten Übergabe. Erst hatte ich schon Angst, ich müsste ihn nochmal verschieben wegen der Estrich-Sache, aber aktuell sieht da alles gut aus und es kann dabei bleiben.

Gestern Nacht habe ich auch schon die Elektrogeräte für unsere Küche bestellt. Da haben wir ausgehandelt, dass wir sie selbst besorgen dürfen und der Küchenaufbautrupp sie uns einbaut und anschließt.

Die Küche ist fertig

Fertig geplant zumindest. Unsere ursprüngliche Küchenplanung liegt ja schon etwas zurück. Damals hatten wir aber noch keine Fronten und keine Arbeitsplatte ausgesucht, weil wir damit warten wollten, bis der Bodenbelag in der Küche fix war. Das ist ja nun endlich der Fall, deswegen haben wir spontan einen Termin bei xxxl-Neubert in Hirschaid ausgemacht, wo wir unsere Küche gekauft haben. Man könnte damit auch warten bis das Aufmaß fertig ist, allerdings wollen wir unsere Küche ja nach dem Aufmaß so schnell wie möglich bestellen. Das Aufmaß kann nämlich erste gemacht werden, wenn der Estrich drin und verspachtelt ist. Danach ist aber ja auch nicht mehr ewig Zeit bis zum Einzug und so eine Küche hat ja gute 10 Wochen Lieferzeit. Außerdem werden wir zu der Zeit vermutlich auch keinen Kopf haben uns noch darum zu kümmern.

Der Plan war gut. Beide Kinder sind inzwischen alt genug fürs Kinderland und haben sich schon sehr drauf gefreut, und wir haben uns darauf gefreut in Ruhe die Küche fertig zu stellen. Tja, leider hatte das Kinderland geschlossen. Aber es hat auch mit Kindern ganz gut geklappt.

Kleine Änderungen

Zunächst einmal wurde die Küche auf den aktuellen nobilia Katalog angepasst. Unser Oberschrank mit Falt-Lift-Türe ist in der ursprünglich geplanten Höhe nicht mehr vorhanden. Die restliche Küche konnte aber zum Glück problemlos an die neue Höhe angepasst werden. So haben wir sogar ein bisschen mehr Küche bekommen. Außerdem haben wir den Unterschrank mit kleinen Schubladen neben dem Kochfeld durch einen Mini-Apotheker-Schrank ersetzt. Dort sollen zum Beispiel Ölflaschen stehen. Das eingeplante Müllsystem haben wir rausgeworfen und dort einen einfachen Auszug vorgesehen. Da werden wir dann entweder selbst ein Müllsystem (z.B. das Triple XL von Hailo) einbauen oder einfach Mülleimer reinstellen. Zum Abschluss der kleinen Änderungen haben wir den integrierten Seifenspender in der Spüle wieder aufnehmen lassen.

Fronten und Arbeitsplatte

Dann ging es an die Frontenauswahl. Das war leicht. Wir hatten am Abend vorher schon im Nobilia-Konfigurator ein paar Möglichkeiten durchgespielt und hatten deshalb eine relativ gute Vorstellung, was wir möchten. Unsere Küche bekommt seidengraue Korpusse und eine Beton-Optik-Front. Dann haben wir noch eine passende Arbeitsplatte dazu ausgesucht. Da haben wir tatsächlich ein bisschen länger den Musterfächer durchgeschaut und haben uns dann für eine dunkle Arbeitsplatte entschieden. Wichtig war uns, dass sie nicht mehr ganz so marmoriert ist, wie unsere jetzige, weil ich da ständig versuche das Dekor wegzuputzen, weil ich denke es ist Dreck.

Küchenfronten
Arbeitsplatte über Front über Korpus; unten Fußboden

Wir möchten gerne sowohl das Kochfeld als auch das Spülbecken flächenbündig haben wollen, allerdings ohne auf eine Stein- oder Keramikarbeitsplatte auszuweichen. Lechner kann aber auch Standard-Laminat-Arbeitsplatten so fertigen, dass ein flächenbündiger Einbau möglich ist.

Damit war unsere Küche fertig und die beste Überraschung kam zum Schluss. Sie ist nämlich durch unsere Umplanungen nicht, wie befürchtet, teurer geworden, sondern sogar noch gute 500 Euro günstiger.