Bauantrag abgegeben!

Juhu, wir waren gerade am Bauamt und haben unseren Bauantrag abgegeben. Bei der ersten Durchsicht sah schonmal alles sehr gut und komplett aus. Dazu wie lange es jetzt dauern wird konnte man uns leider nicht mehr sagen, außer dass viele Aktenberge vor uns liegen.

Vor dem Rathaus, nach dem Abgeben

Jetzt heißt es also warten, warten, warten und hoffen, dass alles passt und wir so bauen können. Die Nachbarn fanden unsere Pläne auf jeden Fall gut, was ja schonmal ein gutes Zeichen ist.

Kurzes Update

Wir hatten inzwischen 5000 Aufrufe! Vielen Dank für euer Interesse

Leider lief es in letzter Zeit auch etwas schleppend. Deswegen kamen nicht viele Beiträge. Die Ergebnisse des Bodengutachtens machen uns ein wenig das Leben schwer. Der Boden ist sehr sandig. Zusätzlich ist der Wasserstand relativ hoch. Um exakt so bauen zu können, wie es vor dem Gutachten geplant war, müssten wir diverse Maßnahmen ergreifen. Diese würden aber zu gut 35.000 Euro Mehrkosten führen. Das können wir so vermutlich nicht auffangen. Deswegen sind wir derzeit dabei eine etwas kostengünstigere Lösung zu finden, die aber gleichzeitig nicht alle unsere Pläne zunichte macht.

Smart Home

Was ist ein Smart Home?

Bevor wir in die technischen Details abtauchen sollten wir erstmal klären, was wir unter Smart Home verstehen: „Smart Home heißt nicht, dass du deine Lampen per Handy steuern kannst, sondern das Haus selbstständig der Situation angepasst das Licht ein- und ausschaltet.“ Damit das Haus diese Entscheidung sinnvoll treffen kann, muss es bestimmte Dinge wissen, wie zum Beispiel die aktuelle Helligkeit drinnen und draußen, die Anwesenheit von Personen und vieles mehr. Das bedeutet, dass das Haus mit etlichen Sensoren wie Helligkeitssensoren oder Präsenzmeldern ausgestattet werden muss, damit es diese smarten Tätigkeiten übernehmen kann.

Vorüberlegungen

Lange bevor man sich überlegt, wo man Lichtschalter oder Präsenzmelder platziert, sollte man sich ein paar Grundlegende Gedanken zu seinen Wünschen machen. Hierzu habe ich für mich folgendes beschlossen:

  • Kabel statt Funk
    Meiner Erfahrung nach sind Kabel basierte Lösungen oft besser, da bestimmte Probleme nicht auftreten. Man muss keine Batterien wechseln. Der Funkkontakt kann nicht abbrechen. Man muss sich weniger Gedanken über Verschlüsselung machen, weil ein neugieriger Nachbar nicht ohne weiteres mitlauschen kann. Da wir ja neu bauen, ist Kabel verlegen auch kein Problem. Zusätzlich handelt es sich um ein Fertighaus, hier kann der Bauträger ganz einfach die Leerrohre im Werk bereits einbauen. Ich muss dann auf der Baustelle „nur noch“ die Kabel durch diese Rohre ziehen und anschließen.
  • Gekauft statt Selbstgemacht
    Sofern es bereits eine kommerzielle Lösung gibt, und diese auch bezahlbar ist, werde ich darauf zurückgreifen. Ein Haus bauen macht schon ganz alleine genügend Arbeit, da brauch ich nicht auch noch zusätzliche Bastelprojekte. Ehrlicherweise muss ich mir auch eingestehen, dass Bastelprojekte oft bei mir irgendwann liegen bleiben und nie fertig werden. Do it yourself Lösungen bringen meines Erachtens auch oft nicht die Kostenersparnis, die man sich erhofft, da ich meistens auf qualitative Komponenten zurückgreife, die in der Summe mehr kosten als ein fertiges Produkt. Dennoch werde ich an dem ein oder anderen Projekt nicht vorbeikommen, da es nicht immer eine fertige Lösung gibt.
  • Offline statt online
    Privatsphäre ist für mich ein sehr wichtiger Punkt. Ich möchte keine Mikrofone/Kameras im Haus haben, die das Potenzial haben alles was ich sage jederzeit ins Internet zu senden. Deswegen wird es bei uns keine Alexas, Siris oder Googles geben. Das erschwert natürlich einiges, ist es mir aber allemal wert.

Potenzielle Lösungen

Nach langer Recherche habe ich mich letztendlich für eine Kombination aus KNX, Dali, Loxone und HomeMatic entschieden. Jede dieser Lösungen ist für sich schon sehr komplex und werden deswegen in weiteren Blogposts genauer erklärt.

Es geht voran

Anfang der Woche haben wir unsere Bauantragsunterlagen zur Durchsicht bekommen und hoffentlich können wir ihn nächste Woche einreichen. Wir sind schon sehr gespannt, wie das dann alles laufen wird.

Außerdem findet morgen die Baugrunduntersuchung statt. Wenn wir dann das Bodengutachten endlich haben, können wir uns auch genauere Angebote der Erdbauer einholen und uns da endlich entscheiden.

Und die ersten schlechten Nachrichten

Wir haben heute eine Email von unserem Architekten bekommen (bzw gestern schon einen Anruf, aber jetzt haben wir es schwarz auf weiß). Das Büro hat mit der Stadt Fürth bezüglich der Dauer für eine Baugenehmigung gesprochen. Die Antwort war leider, dass wir uns schon auf 4 bis 6 Monate einrichten müssen, und das auch nur, wenn alles passt. Unser Bauzeitenplan geht aber von sportlichen 12 Wochen aus. So wie es aussieht dürfen wir also mit ordentlich Verzögerung rechnen.